Eine Komposition mit 36-Kanälen

Eine Komposition mit 36-Kanälen

In diesem umfassenden Artikel werde ich den Schaffensprozess meiner Komposition beschreiben, um meine Erfahrung im Zuge der Mehrkanal-Bearbeitungen mit OM-SoX zu präsentieren. Die Komposition habe ich im Rahmen des Seminars „Visuelle Programmierung der Raum/ Klangsynthese (VPRS)“ bei Prof. Dr. Marlon Schumacher an der HFM Karlsruhe produziert.

Betreuer: Prof. Dr. Marlon Schumacher
Eine Studie von: Mila Grishkova
Somersemester 2022
Hochschule für Musik, Karlsruhe

Das Ziel meiner Projektarbeit war eine komplette Erfahrung mit der Mehrkanal-Bearbeitung zu bekommen.

Am Anfang habe ich viele Probleme mit Open Music auf meinem Laptop bekommen und könnte die Aufgabe mit OM nicht machen. Deswegen, habe ich neues Audio Material benutzt und mit dem SuperCollider gearbeitet. Ich habe 4 Audios als Material für meine neue Komposition genommen. Diese 4 Audios habe ich mit SynthDef abgespielt und den Sound geändert.

Ich habe VBAP für SuperCollider benutzt. Mit VBAP habe ich die Audios nach 39 Kanäle geschickt. Da kann man die Winkel der Tonwiedergabe sehr gut steuern.

Um Komposition zu produzieren, habe ich diese 4 Audios mit einem Pattern algorithmisiert.

Nach dem ich meine Probleme mit OM gelöst habe, habe ich noch mal die Aufgabe mit Open Musik gemacht. Ich habe meine neue Komposition aus dem SuperCollider entnehmen können und als Mono-Material für Open Music benutzt.

Ich habe meine Komposition nach 36-Kanäle geschickt. Spatialisierung war mit Dynamische Spatialisierung mit Trajektorien (hoa.trajectory) gemacht worden. In meinem Patch kann man sehen:

Dann habe ich die resultierenden Audio Dateien in ein Reaper Projekt importiert und die Ambisonics Audiospuren mit Plugins bearbeitet und neue Manipulationen (wie Reaverb usw) gemacht.

Über den Autor

Mila Grishkova editor